Ratgeber & News
Parkverbot für den Umzugswagen
Insbesondere in Großstädten ist Parkplatzmangel eine regelrechte Plage. Was im Alltag schon ärgerlich genug ist, gestaltet sich am Umzugstag als echter Zeit- und Nervenkiller. Alle Kisten sind gepackt, die Möbel abgebaut und warten nur darauf, in den Umzugs-LKW verladen zu werden. Und dann stellt man fest: Vor der Haustür ist kein Platz für den Transporter. Was nun? Warten? In zweiter Reihe parken und alles auf dem Gehweg abladen? Ein Königreich für einen Parkplatz!
Die Lösung: Sorgen Sie rechtzeitig für ein amtliches Parkverbot vor der neuen und alten Wohnung.
Mobiles Parkverbot - Do it yourself?
Schon mal die schlechte Nachricht vorweg: Absperrungen mit Stühlen, Bändern oder Kartons sind nicht empfehlenswert - andere Parkplatzsuchende können und dürfen diese Hindernisse beiseite räumen und dort parken. In manchen Städten sind solche laienhaften Parkverbote sogar verboten - bei Verstoß droht ein Verwarn- oder Bußgeld wegen gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr! Zudem haften Sie für Schäden, die durch die Absperrung entstanden sind. Bleibt nur noch ein amtliches Parkverbot der Stadt.Parkverbot richtig einrichten
Grundsätzlich gilt: Das Parkverbot muss sowohl für den Einzugs-, als auch für den Auszugsort so früh wie möglich beantragt werden. Mindestens 7 Werktage vor dem eigentlichen Umzugstermin muss bei der Straßenverkehrsbehörde ein Antrag für ein Parkverbot gestellt werden - ganz formlos per Fax oder Mail. Viele Kommunen bieten Online-Formulare zum Herunterladen an oder die nötigen Angaben wie gewünschter Umzugstag, Adresse etc. lassen sich direkt auf der jeweiligen Homepage der Stadt eintragen und absenden. Die Gebühren für ein amtliches Parkverbot variieren von Stadt zu Stadt, sie liegen zwischen 20 und 125 Euro.Achtung: Falls Sie einen Umzugscontainer aufstellen möchten, benötigen Sie dafür in der Regel eine Sondergenehmigung. Eine Ausnahmegenehmigung ist auch dann notwendig, wenn sich auf dem von Ihnen benötigten Platz ein "absolutes Halteverbot" befindet. Beachten Sie auch, dass die Schilder mindestens drei Tage stehen müssen- nur dann können am Umzugstag eventuelle Falschparker abgeschleppt werden.
Parkverbot einrichten: externen Dienstleister beauftragen
Das Beantragen eines amtlichen Parkverbots bei der Stadt beinhaltet lediglich die Erlaubnis, Halteverbotsschilder (meist nach einem vorgegebenem Aufstellungsprotokoll) aufstellen zu dürfen - um das Ausleihen und Aufstellen der nötigen Verkehrszeichen müssen Sie sich separat kümmern. Sie sind dann in der Regel für Transport und Aufstellung und auch für den Abtransport und die Rückgabe verantwortlich.Unser Tipp: Die sonstige Umzugsplanung ist schon mit genügend Behördengängen verbunden - beauftragen sie einen professionellen Dienstleister mit dem Beantragen und Aufstellen des amtlichen Parkverbotes. Dieser übernimmt dann den Papierkram, die richtige Beschilderung inklusive Anlieferung, Auf- und Abbau sowie Beschriftung - und Sie kümmern sich um die wirklich wichtigen Dinge.
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